Vor ein paar Tagen wurde meine Mutter von ihrem Chef nach Frankfurt geschickt. Das war ihre erste Dienstreise. Meine Mutter musste dort mit einem neuen Produzenten über die Preise des Materials verhandeln. Während der Abwesenheit unserer Mutter waren wir gezwungen, sich selbst um unsere Angelegenheiten zu kümmern. Ich habe Tomatensuppe und Gurkensuppe gekocht, mein Bruder hat dagegen Geschirr gespült. Nach der Schule haben wir jeden Tag Volleyball gespielt. Abends haben wir dagegen im Internet gesurft. Gestern, als ich auf meinen Bruder zugekommen bin, der am Computer gesessen hat, habe ich am Bildschirm die Worte Hotel in Wroclaw gesehen. Ich habe mich darüber gewundert, weil ich vorher nicht gewusst habe, dass mein Bruder diese Stadt besuchen wollte. Joachim hat mir aber erklärt, dass einer seiner Arbeitskollegen ihn darum gebeten hat, ein Zimmer im Hotel in Wroclaw zu buchen. Da dieser Kollege meinem Bruder mehrmals in verschiedenen Situationen geholfen hat, konnte Joachim seine Bitte nicht abschlagen. Dann wurde alles klar. Ich habe keine Fragen mehr gestellt. Ich habe den Fernseher eingeschaltet, weil es gerade meine Lieblingsserie gelaufen ist. Danach bin ich schlafen gegangen. Vorher habe ich natürlich noch ein warmes Bad genommen.